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+ ÖPNV ST. FLORIAN (Straßenbahn) +++ |
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Von Anfang an war ein Gleisanschluss der Lokalbahn in Ebelsberg mit der städtischen Straßenbahn Linz (Spurweite: 900mm) vorgesehen. Die Straßenbahnlinie E (=Ebelsberg) endete jedoch vor der hölzernen Traunbrücke in Ebelsberg. Eine Verlängerung bis zum Marktplatz wäre also erst durch einen Brückenneubau möglich gewesen. Der Neubau wurde durch den Bau der Lokalbahn in Aussicht gestellt. Lokalbahn
Straßenbahn
Museumsbahn (in Aufbau) |
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| Beginn der Bauarbeiten an der Strecke Ebelsberg - St. Florian. Für die Stromversorgung der Bahn wurde eine Umformerstation in St. Florian errichtet, die den angelieferten Drehstrom von 10.000 Volt auf 600 V herabtransformierte und in Gleichstrom umformte. | ||
| August 1913 | Technisch-polizeiliche Überprüfung der Strecke. | |
| 01.09.1913 | Eröffnung
der 9,6 km langen Strecke. Fahrzeit: 25 Minuten Der Betrieb erfolgte täglich nach einem unregelmäßigen Fahrplan mit 13-15 Zugpaaren. |
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| 1914 | Der Beginn des 1. Weltkriegs verhinderte die Verlängerung der Strecke nach Steyr. Die bestehende Strecke war so ein Torso und blieb es bis zur Einstellung des regulären Betriebs der Strecke. | |
| 1924 | Abschaffung der 2. und 3. Wagenklasse. | |
| 1929 | Bau
der neuen Traunbrücke und Verlängerung der Straßenbahnlinie
"E" bis zum Marktplatz in Ebelsberg. Pläne Fahrzeuge der
Lokalbahn über städtische Straßenbahnstrecken zu führen bzw.
Fahrzeuge der städtischen Straßenbahn auf Lokalbahngleisen, wurden
bis auf eine Ausnahme in den 30ern nie verwirklicht.
Die Ausweiche bei der Endhaltestelle am Marktplatz (Fadingerplatz) wurde auf drei Gleise erweitert. Der Bau einer Umkehrschleife auf dem Platz unterblieb aufgrund Platzmangels. |
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| 1938 | Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich. Rechtlich erfolgte die Umwandlung der Lokalbahn zur Straßenbahn. | |
| 1939-1945 | Pläne
für den Bau der Reichsautobahn Salzburg - Wien. Vorgesehen war die
Stilllegung der Straßenbahn und der Ersatz durch eine Buslinie. Die
Pläne wurden aufgrund der Wichtigkeit der Strecke für Güter- und
Personenbeförderung wieder verworfen.
Während des Kriegs erhielt die Strecke bei zwei Bombenangriffen insgesamt zehn Treffer. |
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| 1946 | Einrichtung der Haltestelle "Lager Asten". | |
| 1947 | Höchste Fahrgastzahl in der Geschichte der Bahn: 1.140.400 Fahrgäste | |
| 1949 | Einrichtung der Haltestelle "Pichling-See" und der Bedarfshaltestelle "St. Florian Hauptschule". | |
| 50er | Die
einsetzende Motorisierung der Bevölkerung führte zu einem starken
Rückgang der Fahrgastzahlen. Dies führte dazu, dass die Bahn immer
öfters rote Zahlen schrieb. Hinzu kam, dass eine großer Anteil der
Fahrgäste zu niedrigen Sozialtarifen befördert werden musste.
Durch den Bau der Autobahnstrecke Mondsee - Wien musste das Streckenstück zwischen den Haltestellen "Pichling" und "Bruck bei St. Florian" die Streckenführung geändert werden. Verlief die Strecke vorher nahezu geradlinig, so unterfuhr die Straßenbahn danach die Autobahn in einem weiten Bogen (s. Plan der offiziellen Seite "Florianerbahn"). |
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| 1956 | Einführung eines Taktfahrplans. Abfahrten zu jeder halben Stunde ab St. Florian und zu jeder vollen Stunde ab Ebelsberg. Dadurch war für den regulären Betrieb nur ein Triebwagen erforderlich. | |
| 1960 | Einführung des Einmannbetriebs bei den Solotriebwagen. | |
| 1968 | Mit einer Anzahl von 207.000 beförderten Fahrgästen wurde der Tiefststand erreicht. | |
| 1972 | Die
Einstellung der Straßenbahn schien unausweichlich, da
1. Die Brücke über die Traun einem Neubau hätte weichen sollen. Im Zuge des Ausbaues der Wiener Straße und der Ortsdurchfahrt in Ebelsberg hätten sich die Kosten für die neue Brücke um 9.000.000,- Schilling erhöht, wenn man darauf bestanden hätte die Straßenbahnlinie "E" weiterhin bis Fadingerplatz zu führen. Die ESG (Linzer Straßenbahn) wollten diesen Betrag jedoch nicht aufbringen. 2. Das Defizit der Straßenbahn auf fast eine Million Schilling angewachsen war. 3. Sich die Geleise und Fahrzeuge in einem schlechten Zustand befanden und sich Stern & Hafferl nicht in der Lage sah, aus eigenen Mitteln die Bahn instand zu setzen. Die betroffenen Gemeinden hatten kein Interesse, die Bahn zu unterstützen. |
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| Oktober 1973 | Die Straßenbahnlinie "E" wird nur mehr bis Kleinmünchen/Spinnereistraße geführt. Ein starker Frequenzrückgang ist die Folge. | |
| 01.01.1974 | Letzter regulärer Betriebstag der Straßenbahn. Die Fahrt war an diesem Tag gratis. Von 1913 bis 1973 hatte die Bahn rund 12 Millionen Fahrgäste befördert. Zugleich wurde die Bahn durch eine Postbuslinie "ersetzt". Diese verkehrte zwischen St. Florian/Marktplatz über Ebelsberg nach Kleinmünchen. | |
| 02.01.1974 | Letzte Fahrt für Verwaltung und Betrieb der Straßenbahn. |
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Seite aktualisiert am Dienstag, 03. Mai 2011
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